Kunden-Reisebericht Kapverden
Unsere Kunden berichten von ihrer Reise auf die Kapverden.
Bom día!
Im Oktober 2010 war es endlich soweit: Mit gepackten Koffern habe ich mich voller Neugier und Vorfreude auf den Weg nach Cabo Verde gemacht. Vor mir lag eine zweiwöchige Gruppenreise mit dem wunderschönen Titel „Kapverden – Best of“.
Die erste Station unserer Reise war Santiago, wo wir nachts von unserer Reiseleitung bei angenehmen 25 Grad herzlich in Empfang genommen wurden. Der nächste Morgen brachte jedoch ein wenig Ernüchterung, denn von Praia, der Hauptstadt Santiagos, hatte ich mir mehr versprochen. Auf den ersten Blick bestach die Insel nicht unbedingt durch prächtige Vegetation, sondern wirkte eher karg und unwirtlich. Doch schon bald besserte sich meine Stimmung wieder erheblich. Auf einem Ausflug über das komplette Eiland wurden wir von den bizarren Gebirgsformationen überrascht und die fruchtbaren Täler beeindruckten mit dem satten grün der mit Früchten vollbehangenen Mangobäume.
Die Insel Fogo, unsere nächstes Reiseziel, verzauberte mit dem hübschen Städtchen São Filipe und dem Bilderbuchvulkan Pico. Die Wanderung durch die Lavafelder war ein absolutes Highlight! Selbst Temperaturen von über 30 Grad konnten uns nicht von unserer Wanderlust abhalten.
Die weitere Reise führte uns auf die wunderschöne Insel São Vicente, wo sich unter anderem die Musikmetropole Mindelo befindet. Dort begleitet uns der Zauber der Musik überall.
Anschließend erreichten wir Santo Antão als letzte Station unserer Rundreise und ich war absolut überwältigt: Einetraumhaft grüne Landschaft und üppige Täler soweit das Auge reicht!
Insgesamt war die Reise sehr spannend und abwechslungsreich, weil sie einen hervorragenden Einblick in das Leben der Kapverdianer geboten hat. Dies ist unter anderem auch unseren local guides zu verdanken, die uns alle immer wieder an ihrem „Insiderwissen“ teil haben ließen. An den kleinen und gemütlichen Unterkünften gab es durchweg nichts zu beanstanden. Auch das Essen war ausgezeichnet, wenn nicht zu sagen köstlich. Die Wanderungen boten keine allzu große Herausforderung, eine normale Kondition vorausgesetzt. Ins Schwitzen kam man dennoch des Öfteren – kein Wunder bei Temperaturen um die 30 Grad und der recht hohen Luftfeuchtigkeit. Doch wenn sonst alles stimmt, dann bringen einen auch Hitze und schwüle Luft nicht aus der Ruhe.
Insgesamt war es ein toller und einzigartiger Urlaub, den ich so schnell nicht vergessen werde.



